Wahlen Stadtrat Zürich: Susanne Brunner (SVP) und Filippo Leutenegger (FDP) im Interview

Wahlen Stadtrat Zürich: Susanne Brunner (SVP) und Filippo Leutenegger (FDP) im Interview

Nau vom 13.2.2018

Wahlen Stadtrat Zürich: Susanne Brunner (SVP) und Filippo Leutenegger (FDP) im Interview

«Die Regierung hat nichts gemacht, ausser sie wurde von uns dazu gezwungen.» So beurteilt der Stadtzürcher FDP Präsident Severin Pflüger die aktuelle Regierung. Der Slogan der bürgerlichen Allianz gegen die linksdominierte Regierung lautet entsprechend: «Zukunft gestalten statt bevormunden und verwalten». Richten sollen es fünf Kandidaten von SVP, FDP und CVP, die sogenannte «Top 5». Mit Filippo Leutenegger ist nur ein Bisheriger unter den bürgerlichen Kandidaten. Dieser will gleich noch das Zürcher Stadtpräsidium von Corine Mauch übernehmen.

Bei den anderen bürgerlichen Kandidaten treten mit Susanne Brunner und Roger Bartholdi zwei SVP Kandidaten an. Seit 1990 gab es in Zürich kein SVP Stadtrat mehr. Aktuelle umfragen zeigen jedoch, Susanne Brunner könnte es schaffen. Sie politisiert in Sache Personenfreizügigkeit weniger restriktiv als ihre Parteikollegen.

Den freiwerdenden Sitz von Andres Türler soll Gemeinderat Michael Baumer der FDP sichern. Dieser sieht seine Stärken beim Thema der Digitalisierung, er ist Informatik-Ingenieur. Den Sitz vom ebenfalls abtretenden Gerold Lauber will der CVP Präsident Markus Hungerbühler besetzen. Thematisch setzt sich Hungerbühler gegen besetzte Areale ein, diese sind dem Politiker ein Dorn im Auge.