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Streitgespräch zum Zürcher Stadtpräsidium: «Ideologisch», «kleinkariert», «ahnungslos» Aus der NZZ vom 7.12.17 Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (sp.) und ihre Herausforderer bei den Wahlen vom März – Filippo Leutenegger (fdp.) und Andreas Hauri (glp.) – schenken sich nichts. Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Mitglied des Stadtrats ein anderes herausfordert. Corine Mauch, schlägt der Wahlkampf um das Präsidium auf die Stimmung im Gremium? Corine Mauch: Es ist tatsächlich eine spezielle Situation, wenn einem...

Aus dem Tages-Anzeiger vom 01.12.17 Gesundheitsökonom Matthias Maurer sagt, dass das Triemli- und das Waidspital frühestens in fünf Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben würden. Mit Matthias Maurer sprach Ev Manz Wie lautet das Patentrezept, Spitäler wieder auf Kurs zu bringen? Wüsste ich das, würde ich wohl nicht an einer Fachhochschule arbeiten. Die Stadtspitäler werden nun in eine öffentlich-rechtliche Anstalt ausgelagert. Kommt man so aus der wirtschaftlichen Schieflage heraus? Die rechtliche Ausgliederung aus der Verwaltung vereinfacht und...

Aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 01.12.17 Das zermürbende Hin und Her muss aufhören. Die Bewohner der Stadt Zürich goutieren nicht, dass in der politischen Diskussion der gemeinnützige Wohnungsbau gegen den privaten ausgespielt wird. «Hauptsache ist, dass Wohnungen gebaut werden – egal, von wem», so fasst Michael Hermann eines der zentralen Resultate des Zürcher Politbarometers zusammen. Mittlerweile liegt die Detailstudie zur grossen Umfrage mit rund 3000 Teilnehmern vor, welche die NZZ...

Aus der Zürichsee-Zeitung vom 30.11.17 Die Parteien äussern sich verhalten positiv zu den Massnahmen, die der Stadtrat gestern präsentiert hat. Der Wahlkampf läuft und Gesundheitsvorsteherin Nielsen (SP) wird hart kritisiert. Was die Konzentration des Triemlispitals auf drei Gebäude angeht, scheinen sich die Parteien einig. Sie begrüssen die Massnahme. «Es führt zu effizienteren Abläufen. Wenn Gebäude nicht mehr gebraucht werden, entlastet dies das Spital finanziell», sagt etwa FDP-Gemeinderätin Elisabeth Schoch. «Es ist aber sieben...

Aus dem Tagesanzeiger vom 30.11.17 Die Zürcher Gesundheitsvorsteherin wird künftig bei der Reorganisation der Stadtspitäler «unterstützt». Der Zürcher Stadtrat hat erkannt, dass er in der Spitalpolitik die Weichen neu stellen und an Tempo zulegen muss. Das ist eine Kehrtwende. Bisher hatte er keine Eile gezeigt. Nach jahrelanger Konzeptarbeit im Gesundheitsdepartement stellte der Stadtrat im März eine wenig konkrete Spitälerstrategie vor, über die das Parlament diskutieren sollte. Doch die vorberatende Kommission befand die...

Aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 30.11.17 Der Zürcher Stadtrat reagiert auf den Rüffel aus dem Parlament und übernimmt bei den trudelnden Stadtspitälern die Initiative. Er beschliesst konkrete Sanierungsschritte und stellt der Gesundheitsvorsteherin Claudia Nielsen vier Kollegen zur Seite. Eigentlich war die ganz grosse Abrechnung im Gemeinderat geplant. Die Gesundheitskommission wies vor gut zehn Tagen die Vorlage des Stadtrats zu den Eckwerten der Zürcher Spitalplanung zurück – und wollte dies in der...

Aus dem Tagesanzeiger vom 30.11.17 Die Bürgerlichen kritisieren, der Stadtrat handle zu spät. Die SP hingegen hat «volles Vertrauen» in ihre Stadträtin. Die SP, die vier Mitglieder im Zürcher Stadtrat stellt, ist rundum zufrieden mit dessen Sofortmassnahmen zur finanziellen Gesundung der Stadtspitäler. Sie will dabei mithelfen, und zwar mit einem Vorstoss zur Senkung der Kapitalverzinsung «auf ein marktübliches Niveau», wie sie schreibt. Die SP stellt sich voll hinter ihre Gesundheitsvorsteherin, die in...

Aus der Zürichsee-Zeitung vom 30.11.17 Wir sind auf Kurs und haben die Ziele erreicht: So lautet die Kurz-version des Zürcher Stadtrats zur eigenen Tätigkeit. Es ist Wahlkampf in Zürich. Die bürgerliche Opposition verwendet daher gepfefferte Sätze, wenn sie das Tun und Lassen des linksgrün dominierten Stadtrates kommentiert. Dieser lobe seine Leistungen über den grünen Klee, schreibt das Stadtratsticket Top 5, bestehend aus Kandidaten von SVP, FDP und CVP. Dies sei unangebracht. Richtig sei...

Aus dem Tagesanzeiger vom 29.11.17 Zürichs rot-grüne Stadtregierung stellt sich zum Abschluss der Legislatur ein durchwegs positives Zeugnis aus. Das bürgerliche Wahlbündnis Top 5 spricht von «Schönfärberei» und «Versagen». ...

In der Bilanz der letzten Legislaturperiode lobt der linksgrün dominierte Stadtrat seine Leistungen über den grünen Klee. Das ist vollkommen unangebracht. Richtig ist: Der Stadtrat hat bei Zielsetzung und Umsetzung der Ziele durchwegs versagt. Der Stadtrat hat im Oktober 2015 Strategie-Schwerpunkte festgelegt. Diese sind in grossen Teilen verfehlt, da sie sich nicht an den Erfordernissen der Stadt orientieren. Dort, wo der Stadtrat thematisch richtig liegt, scheitert er bei den Lösungen. Einige...